EUROCLASSIC 2026: Die Goldenen Zwanziger
Liebe Freundinnen und Freunde des Festivals EUROCLASSIC,
liebe Gäste,
Unter dem Motto „Die Goldenen Zwanziger“ widmet sich das Festival Euroclassic in diesem Jahr dieser spannenden Epoche des letzten Jahrhunderts und stellt sich in den Dialog mit den 20er Jahren anderer Jahrhunderte. Aufbruch, künstlerische Innovation und gesellschaftliche Veränderungen. Expressionismus, Dadaismus und Neue Sachlichkeit prägten Kunst und Literatur. Werke wie die Dreigroschenoper standen für gesellschaftskritisches Theater, während Jazz, Charleston und Chanson die Tanzsäle und Varietés eroberten. Autor:innen wie Kästner, Kaléko, Tucholsky oder Thomas Mann gaben ihrer Zeit eine Stimme.
Euroclassic greift 2026 die kreative Energie, die Vielfalt und die Spannungsfelder dieser Epoche auf – mit Musik, die den Geist der „Goldenen Zwanziger“ lebendig werden lässt. Erleben Sie mit uns ein Festival zwischen Eleganz und Experiment, zwischen Charleston und Chanson, zwischen Avantgarde und großer Bühne. Zwischen gestern und heute.
Wir freuen uns auf Sie!
Die nächsten Veranstaltungen
Musikgenuss quer durch die verschiedensten Genres. Vielfältige Musik von Klassik, Jazz, Weltmusik bis hin zu Rock, Pop und Soul.
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Ausstellung - „Geigenbau außerhalb der Stadtmauern von Mirecourt“
Diese Ausstellung ist ein wanderndes Vermittlungsangebot des Museums für Geigen- und Bogenbau in Mirecourt, der Wiege des französischen Geigenbaus. In fünf thematischen Modulen wird das Musikinstrument aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet: als sinnliches Objekt, Klangobjekt, technisches und wirtschaftliches Objekt sowie als Kulturgut. Die ebenso lehrreiche wie unterhaltsame Ausstellung richtet sich an Laien und Fachleute, an Kinder wie an Erwachsene. Die Module bieten Hörbeispiele, Elemente zum Anfassen und Informationsblätter zum Mitnehmen.

Lothar Theissmann
Ein Gitarrenkonzert mit der Musik Johann Sebastian Bachs im Zentrum: Das aktuelle Programm von Lothar Theissmann ist eine einzig(artig)e musikalische Reise - und eine ebenso persönliche wie sinnreiche Annäherung an J.S. Bach.Nach Musik aus der Anfangszeit der Mehrstimmigkeit folgen Werke von Johann Sebastian Bach im spannenden Wechsel mit Stücken der von ihm beeinflussten Komponisten durch die Jahrhunderte. Und immer wieder leuchten sie auf, die Verbindungen zu Bach: in der Harmonie der Moderne, in der Auswahl der inspirierten Komponisten, den Anflügen der Polyphonie – bis schließlich die brillante Suite in Es-Dur, BWV 998, mit ihrer ruhigen und allzeitgültigen Fuge, als schlüssiger und überzeugender Höhepunkt erklingt. Ein Programm, welches die Ohren öffnet und die Sinne und den Verstand vereint – im besten Sinne Bachs.

Klang trifft Stummfilm – Chang Soo Park live
Tauchen Sie ein in die Magie der Stummfilmära: Das Konzert des Koreaners Chang Soo Park greift die Tradition der 1920er auf, als Filme durch Live-Musik zum Leben erweckt wurden. Das Programm des Abends umfasst Klassiker wie Un chien andalou (1929) von Luis Buñuel und Salvador Dalí sowie Broken Blossoms (1919) von David W. Griffith. Park verbindet freie Improvisation mit filmischer Kunst. Er reagiert unmittelbar auf das Geschehen auf der Leinwand und schafft dadurch eine beeindruckende Symbiose zwischen Klang und Bild. Der Pianist und Komponist konzertiert seit Jahrzehnten international und kreiert Musik in Echtzeit für Konzerte und Stummfilmvorführungen. Er ist zudem Gründer des Hauskonzerts, eines einzigartigen Konzertformats, das sich in Korea zu einer bedeutenden Bewegung entwickelt hat. Konzerteinführung ab 18.30 Uhr mit Daniel Seel und Chang Soo Park in der Kreativwerkstatt im 3. OG im Forum ALTE POST

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