EUROCLASSIC 2026: Die Goldenen Zwanziger
Liebe Freundinnen und Freunde des Festivals EUROCLASSIC,
liebe Gäste,
Unter dem Motto „Die Goldenen Zwanziger“ widmet sich das Festival Euroclassic in diesem Jahr dieser spannenden Epoche des letzten Jahrhunderts und stellt sich in den Dialog mit den 20er Jahren anderer Jahrhunderte. Aufbruch, künstlerische Innovation und gesellschaftliche Veränderungen. Expressionismus, Dadaismus und Neue Sachlichkeit prägten Kunst und Literatur. Werke wie die Dreigroschenoper standen für gesellschaftskritisches Theater, während Jazz, Charleston und Chanson die Tanzsäle und Varietés eroberten. Autor:innen wie Kästner, Kaléko, Tucholsky oder Thomas Mann gaben ihrer Zeit eine Stimme.
Euroclassic greift 2026 die kreative Energie, die Vielfalt und die Spannungsfelder dieser Epoche auf – mit Musik, die den Geist der „Goldenen Zwanziger“ lebendig werden lässt. Erleben Sie mit uns ein Festival zwischen Eleganz und Experiment, zwischen Charleston und Chanson, zwischen Avantgarde und großer Bühne. Zwischen gestern und heute.
Wir freuen uns auf Sie!
Die nächsten Veranstaltungen
Musikgenuss quer durch die verschiedensten Genres. Vielfältige Musik von Klassik, Jazz, Weltmusik bis hin zu Rock, Pop und Soul.

Klang trifft Stummfilm – Chang Soo Park live
Tauchen Sie ein in die Magie der Stummfilmära: Das Konzert des Koreaners Chang Soo Park greift die Tradition der 1920er auf, als Filme durch Live-Musik zum Leben erweckt wurden. Das Programm des Abends umfasst Klassiker wie Un chien andalou (1929) von Luis Buñuel und Salvador Dalí sowie Broken Blossoms (1919) von David W. Griffith. Park verbindet freie Improvisation mit filmischer Kunst. Er reagiert unmittelbar auf das Geschehen auf der Leinwand und schafft dadurch eine beeindruckende Symbiose zwischen Klang und Bild. Der Pianist und Komponist konzertiert seit Jahrzehnten international und kreiert Musik in Echtzeit für Konzerte und Stummfilmvorführungen. Er ist zudem Gründer des Hauskonzerts, eines einzigartigen Konzertformats, das sich in Korea zu einer bedeutenden Bewegung entwickelt hat. Konzerteinführung ab 18.30 Uhr mit Daniel Seel und Chang Soo Park in der Kreativwerkstatt im 3. OG im Forum ALTE POST

Dulcis Melodia: Die Anderen Goldenen Zwanziger
Ein Spiegelbild der protestantischen Musik Straßburgs und der katholischen Musik Savernes, wohin der aus Straßburg vertriebene Bischof damals mit seinem Domkapitel und seiner Kapelle ausgewichen war. Das im Frühjahr 2007 gegründete Ensemble Dulcis Melodia vereint professionelle Musiker aus dem Rheingebiet mit einer Leidenschaft für Alte Musik, insbesondere für das Repertoire des 17. Jahrhunderts. Das Ensemble möchte den Charme und die Authentizität der Werke bewahren – unter anderem durch den Einsatz historischer Instrumente – und zugleich unbekannte Kompositionen neu hörbar machen. Nach intensiver Beschäftigung mit italienischer und deutscher Musik des frühen Barocks widmet sich das Ensemble heute verstärkt der Wiederentdeckung rheinischer Musik des 17. Jahrhunderts – einem Repertoire, dem Dulcis Melodia bereits drei Alben und zahlreiche Konzerte gewidmet hat.

Wir kommen groß raus
Inhalt Die Klasse hat überhaupt keine Lust auf Frau Schlegels klassischen Musikunterricht. Als sie von einem Chorwettbewerb hören, beschließen sie kurzerhand, dafür in Eigenregie einen Chor zu gründen. Wären da nur nicht Annas Eltern, die ihrer Tochter – der besten Sängerin – jegliche Freizeitaktivitäten verbieten. Doch das lassen ihre Freund*innen nicht auf sich sitzen: Sie initiieren ein Gespräch zwischen Frau Schlegel und Annas Eltern. Auch wenn alles nicht läuft wie geplant: am Ende siegen die jugendliche Rebellion und die Freundschaft. Botschaft Musik ist mehr als Fakten und Geschichte, wenn man sie so macht, wie sie einem gefällt. Und: Am Ende geht es nicht ums Gewinnen, sondern um Freundschaft, Zusammenhalt und füreinander Einzustehen. Musik und Text Die Musik ist einfach umsetzbar und dennoch sehr effektvoll und groovy. Die Songs gehen direkt ins Ohr und reißen auch die Sitzengebliebenen vom Hocker – Popmusik vom Feinsten, gespickt mit Einflüssen aus Jazz und Hip-Hop.

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