EUROCLASSIC 2026: Die Goldenen Zwanziger
Liebe Freundinnen und Freunde des Festivals EUROCLASSIC,
liebe Gäste,
Unter dem Motto „Die Goldenen Zwanziger“ widmet sich das Festival Euroclassic in diesem Jahr dieser spannenden Epoche des letzten Jahrhunderts und stellt sich in den Dialog mit den 20er Jahren anderer Jahrhunderte. Aufbruch, künstlerische Innovation und gesellschaftliche Veränderungen. Expressionismus, Dadaismus und Neue Sachlichkeit prägten Kunst und Literatur. Werke wie die Dreigroschenoper standen für gesellschaftskritisches Theater, während Jazz, Charleston und Chanson die Tanzsäle und Varietés eroberten. Autor:innen wie Kästner, Kaléko, Tucholsky oder Thomas Mann gaben ihrer Zeit eine Stimme.
Euroclassic greift 2026 die kreative Energie, die Vielfalt und die Spannungsfelder dieser Epoche auf – mit Musik, die den Geist der „Goldenen Zwanziger“ lebendig werden lässt. Erleben Sie mit uns ein Festival zwischen Eleganz und Experiment, zwischen Charleston und Chanson, zwischen Avantgarde und großer Bühne. Zwischen gestern und heute.
Wir freuen uns auf Sie!
Die nächsten Veranstaltungen
Musikgenuss quer durch die verschiedensten Genres. Vielfältige Musik von Klassik, Jazz, Weltmusik bis hin zu Rock, Pop und Soul.

Goldmeister
Aus Alt mach Neu! Die Hamburger Band Goldmeister (Chris Dunker und Philipp Ohleyer) tun dieses seit 2018. Goldmeister mixen Swing der Goldenen Zwanziger à la Gatsby mit dem deutschen Hip Hop der Neuzeit. Das Ergebnis fühlt sich an, als hätten Goldmeister ein Elixier gefunden, das seit mindestens zwanzig Jahren auf der Hand liegt, aber niemand zu greifen wagte. Denn wie von Zauberhand verbinden sich die Songs aus der Feder von Peter Fox, den Fanta 4, Fettes Brot, Jan Delay und anderen mit fröhlichen Breitseiten von Brass, Banjo und Klavier zu einem ebenso organischen wie virulenten Future-Mix der gehobenen Art. In den Zwanziger Jahren des 21. Jahrhunderts gilt es, für den Tanz auf dem Vulkan den Partysound der Zukunft zu formulieren. Goldmeister haben diesen Sound gefunden. Mit ihren beiden Alben „Alles Gold“ und „Willkommen in den Zwanzigern!“ waren Goldmeister bereits zu Gast in diversen TV-Shows, wie unter anderem „Willkommen bei Carmen Nebel“, „My hit, your song“ ProSieben, bei Andrea Kiewel im ZDF Fernsehgarten, im ZDF Morgenmagazin, bei den RBB Elblandfestspielen. Sie begeisterten die Besucher am Brandenburger Tor zur WM Fanmeile genauso, wie an gleichem Ort bei der Silvestergala des ZDF und waren auch bei großen Events in Wien und in der Schweiz vertreten. Auch bei zahlreichen großen Kultur- und Jazzfestivals standen Goldmeister auf der Bühne und heizten zuletzt dem Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier beim Bundespresseball ordentlich ein.

La Cage aux Piafs « Whisky Bar »
Dreisprachige (Französisch, Englisch, Deutsch) und genreübergreifende (Musiktheater, Oper, Musical) Aufführung „La Cage aux Piafs: Whisky Bar“ ist eine Kabarettvorstellung mit zwei Sängern/Schauspielern und einer Pianistin. Darin lassen die „Piafs“ ihre Vergangenheit Revue passieren: verlorene Lieben, ihre Begegnungen und eine ebenso enge wie bisweilen chaotische Freundschaft – sowie die Geschichte der Gründung ihres eigenen Kabaretts. Im Mittelpunkt stehen Werke von Kurt Weill (1890–1950). Seine Musik vereint Komplexität, Vielschichtigkeit und Popularität und folgt der Idee, Musik für alle zu schaffen – offen für unterschiedlichste Interpretationen durch Sängerinnen und Sänger, Schauspielerinnen und Schauspieler sowie Performerinnen und Performer.

Immo Federolf und sein Orchester
Zeitreise durch die Tanzpaläste der Weimarer Republik. Im Rahmen des diesjährigen Euroclassic Festival, das 2026 unter dem Motto „Die goldenen 20er“ steht, ist am 16. Oktober 2025 um 19 Uhr im Bürgerhaus Althornbach das Ensemble „Immo Federolf und sein Orchester“ zu erleben. Das zwölfköpfige Orchester unter der Leitung des Sängers und Conférenciers Immo Federolf widmet sich der Unterhaltungsmusik der späten 1920er und frühen 1930er Jahre. Gespielt werden Schlager und Tanzmusik aus der Zeit der Weimarer Republik – orientiert am historischen Vorbild der großen Tanzorchester wie Marek Weber, Ben Berlin und Paul Godwin. Zwischen Foxtrott, Tango und Walzer führt der Kapellmeister mit humorvoller Moderation durch das Programm und verbindet die einzelnen Stücke zu einer musikalischen Reise durch die Tanzpaläste jener frühen Moderne. Dabei setzt das Ensemble konsequent auf historische Klangästhetik: Die Arrangements folgen den Originalvorlagen der Zeit, zum Teil kommen sogar historische Instrumente zum Einsatz – darunter ein Schlagzeug aus den 1920er Jahren. Auch optisch wird die Atmosphäre der Epoche durch die historische Abendgarderobe des Orchesters und ein Mikrofon im Stil der Rundfunkära lebendig. Das Ensemble wurde Anfang 2024 in Köln gegründet und besteht überwiegend aus Absolventinnen, Absolventen und Studierenden der Hochschule für Musik und Tanz Köln.

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