EUROCLASSIC 2026: Die Goldenen Zwanziger
Liebe Freundinnen und Freunde des Festivals EUROCLASSIC,
liebe Gäste,
Unter dem Motto „Die Goldenen Zwanziger“ widmet sich das Festival Euroclassic in diesem Jahr dieser spannenden Epoche des letzten Jahrhunderts und stellt sich in den Dialog mit den 20er Jahren anderer Jahrhunderte. Aufbruch, künstlerische Innovation und gesellschaftliche Veränderungen. Expressionismus, Dadaismus und Neue Sachlichkeit prägten Kunst und Literatur. Werke wie die Dreigroschenoper standen für gesellschaftskritisches Theater, während Jazz, Charleston und Chanson die Tanzsäle und Varietés eroberten. Autor:innen wie Kästner, Kaléko, Tucholsky oder Thomas Mann gaben ihrer Zeit eine Stimme.
Euroclassic greift 2026 die kreative Energie, die Vielfalt und die Spannungsfelder dieser Epoche auf – mit Musik, die den Geist der „Goldenen Zwanziger“ lebendig werden lässt. Erleben Sie mit uns ein Festival zwischen Eleganz und Experiment, zwischen Charleston und Chanson, zwischen Avantgarde und großer Bühne. Zwischen gestern und heute.
Wir freuen uns auf Sie!
Die nächsten Veranstaltungen
Musikgenuss quer durch die verschiedensten Genres. Vielfältige Musik von Klassik, Jazz, Weltmusik bis hin zu Rock, Pop und Soul.

Rüdiger Baldaufs Trumpet Night feat. Max Mutzke
Ein wahres Fest für Liebhaber hochkarätiger Livemusik! Rüdiger Baldauf, der herausragende Trompeter und kreative Kopf der Trumpet Night, lädt regelmäßig zu einem beeindruckenden Treffen der Stars der Musikszene ein. Baldauf ist neben seiner Konzerttätigkeit auch als Trompeter bei „RTL Samstag Nacht“ oder „TV Total“ bekannt. Bei dem Konzertabend in Pirmasens tritt er gemeinsam mit Max Mutzke auf. Mutzke zählt zu den markantesten Stimmen Deutschlands. Seit seinem Durchbruch beim Eurovision Song Contest 2004 begeistert er sein Publikum. Doch die Trumpet Night ist nicht nur ein Showcase für die Solisten, denn sie werden von einer äußerst hochkarätig besetzten Band begleitet. Mit der Trumpet Night lässt Rüdiger Baldauf den 1920er-Jahre-Flair wieder aufleben. Die Trompete steht im Mittelpunkt – ganz in der Tradition von Louis Armstrong und den Big Bands. Gemeinsam mit Max Mutzke und der Band entsteht ein Abend voller Swing, Jazz und zeitgemäßem Sound.

Nicolas Prost - Beatrice Guillermin
Der Saxophonist Nicolas Prost und die Harfenistin Béatrice Guillermin laden zu einer musikalischen Reise ein, in der sich Virtuosität und Poesie verbinden. Leuchtende Arpeggien der Harfe treffen auf die swingenden Akzente des Saxophons – ein Dialog voller Lyrik und Energie, der die Dualität von „Weiblichem und Männlichem“ musikalisch erfahrbar macht.Im Repertoire nehmen Komponisten wie Manuel de Falla, André Caplet, Maurice Ravel und Kurt Weill einen besonderen Platz ein. Dieses klassisch geprägte Programm steht zugleich stark unter dem Einfluss von Jazz und Unterhaltungsmusik – mit Bezügen zu George Gershwin, Coleman Hawkins oder Carlos Gardel.

Stephan Graf v. Bothmer: NOSFERATU
Mit dem Berliner Live-Filmmusic-Orchestra Nosferatu in der Zweibrücker Festhalle, mit Flügel und dem Berliner Live-Filmmusic-Orchestra! Bothmers Komposition ist die erfolgreichste Musik zu NOSFERATU seit der Stummfilmzeit. Packend und extrem suggestiv: Archetypen werden lebendig und das Publikum wird in den Film hineingesogen. Es erlebt den Film wie von innen heraus! Eine Reise ins Unbewusste, das Land der verborgenen Ängste und Wünsche. "Nosferatu" ist die erste und charismatischste Dracula-Verfilmung der Filmgeschichte. Die bekannte Geschichte des jungen Mannes, der auszog, um ein Haus zu verkaufen und in einen Alptraum gerät. Der Film gehört wohl zu den künstlerisch wertvollsten deutschen Filmproduktionen aller Zeiten. Die poetische Bildsprache, Naturaufnahmen, wie sie vorher noch nie eingesetzt wurden und die sensationelle Darstellung Max Schrecks sorgen zusammen mit von Bothmers Musik für ein geradezu mystisches Erlebnis. [F.W. Murnau, D 1922]Stephan Graf v. Bothmer vertont "Nosferatu – eine Sinfonie des Grauens" schaurig und ergreifend schön. Er verleiht dem Film eine Tiefe, die unerreichbar schien. Seine Musik wurde weltweit über 300 Mal aufgeführt. Sie ist die erfolgreichste Filmmusik zu NOSFERATU seit der Stummfilmzeit. In der Klavier-Version hat Stephan v. Bothmer NOSFERATU zu Ehren Murnaus nachts am Grab des Regisseurs auf dem Südwestkirchhof Stahnsdorf vor über 800 Gästen aufgeführt. Der Pianist und Komponist füllt mit seinen spektakulären „StummfilmKonzerten“ Theater und Konzerthäuser auf fünf Kontinenten. Klassiker, Komödien und Science-Fiction-Filme erstrahlen durch seine Musik in neuem Licht. Das Publikum scheint direkt in die Filme hineingesogen zu werden. Bothmers „StummfilmKonzerte“ sind Shows mit Musik, Vorfilmen und Infotainment – ein Veranstaltungskonzept, mit dem er bisher über 300.000 Gäste begeistert hat: auf dem Schleswig-Holstein-Festival und in der Laeiszhalle Hamburg ebenso wie in Berlin im Admiralspalast, im Wintergarten Varieté und im Berliner Dom, sogar beim Rock-Pop-Festival im Flughafen Tempelhof nach Björk, Blur und den Pet Shop Boys. Seine Kompositionen sind ebenso dramatisch, eine Mischung aus Beethoven und Pink Floyd, wie verspielt, leicht und virtuos, wie Chopin und Ravel.

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