VOICES –Die A CAPPELLA NACHT

Die 21. Blieskasteler A cappella Nacht
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Bliesgau-Festhalle
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Vocal / Acoustic

Beschreibung

Letztes Jahr feierte die A Cappella Nacht in Blieskastel ihr 20jähriges Jubiläum. In diesem Jahr geht das Vokal-Spektakel im Rahmen des Festival Euroclassic am Samstag, den 24. Oktober 2026 mit drei neuen, außergewöhnlichen Gruppen in die 21. Runde:


Pitch Pipe Project

Ausgestattet mit zehn Lungenflügeln und einer Stimmpfeife begeben sich die vier Sänger der Gruppe "Pitch Pipe Project" in die Sphären der instrumentenfreien Homo- und Polyphonie.Markenzeichen der Berlin-Brandenburger A-cappella Gruppe sind humorvolle bis nachdenkliche, satirisch bis absurde, schenkelklopfende bis subtile, swingende und klingende selbstgeschriebene Lieder.
Albrecht Philipp, Jonas Harder, Philipp Neumann und Martin Kliem, decken mit eigenen deutschsprachigen Liedern alle Bereiche ab, die sie interessieren und beschäftigen. Ihre Texte sind genial und vor allem sehr lustig. Das Themenspektrum reicht von Kühlschrankbotanik über gestresste Workaholics bis hin zu knoblauchversessenen Frauen. Es geht um statistische Lebensläufe, Trennungsschmerz, altkluge "Wie wär's" Ratschläge, Musikeralltag und letztendlich im eigenen Schlaflied um den "Wartesaal der Träume" und vieles mehr.

Gretchens Antwort

Das 20er Jahre A Cappella-Programm “Dreh den Swing auf!” der Berliner Vocal Band Gretchens Antwort ist eine exzessive Hommage an vergangene Zeiten, ohne die Bodenhaftung in der Gegenwart zu verlieren: Die „Roaring Twenties“ verschmelzen mit den vibrierenden Berliner Nachtclubs von heute zu einer rauschhaften Eigenzeit. Da tanzt Britney Spears im Bananenröckchen und The Police’s „Roxanne“ wird als perlenbestickter Flapper ins Jazz-Rotlichtviertel geschickt. Als moderne femmes fatales stellen die Gretchen alle Genre- und Geschlechtervorstellungen auf den Kopf. So hat man deutschen Gangsta-Rap noch nie gehört! Mit betörendem Gesang und weiblichem Esprit bringen Liza John, Jessica Jorgas, Steffi Klein und Anne Stabler das Grammophon als mondäne DJanes zum Glühen, wenn sie Swing und Rap, Charleston und Pop und Jazz und Rock wild mixen.

M.O.M 

M.O.M. ist eine Wiener Beatboxband, bestehend aus drei Künstlern: Geo Popoff, Eon und Slizzer. 2021 und 2023 gewannen sie die Weltmeisterschaft in ihrer Disziplin. Varietät wird bei ihren Shows großgeschrieben. Durch rein mund-erzeugte Klänge erschafft M.O.M energetische Musik, sodass man anfangs seinen Ohren kaum trauen möchte. Ein tropfender Regenwald, ein Ausflug ans Meer und plötzlich wieder auf der Tanzfläche eines Clubs - auf solch eine Reise begibt man sich, quer durch unterschiedliche Musikstile von Techno, Drum and Bass bis Latin, afro-beat und Jazz. M.O.M überzeugt mit mitreißenden Rhythmen und integriert das gesamte Publikum mit einer Leichtigkeit, die berührt. Das Besondere ist neben der Musik die spezielle Synergie der drei Berufsmusiker, die 10 Jahre Freundschaft, 400 gemeinsame Shows und mehrere Tourneen durch Europa und Asien verbindet. M.O.M steht für „Man on a Mission“ und zwar die Mission, durch ihre Superkraft Menschen zu faszinieren, zu inspirieren und natürlich zum Tanzen zu bringen.

Moderiert wird der Abend fachkundig und unterhaltsam von Christian Langer (Stuttgart), selbst viele Jahre lang Sänger bei der A Cappella Band FÜENF.

Programm

Besetzung

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5.9.2026
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2026 - Eröffnungskonzert: Original Prague Syncopated Orchestra

Das diesjährige Eröffnungskonzert steht ganz im Stile und Zeichen des Festivalmottos. Seit 1974 hat sich das Original Prague Syncopated Orchestra (O.P.S.O.) der authentischen und historisch fundierten Interpretation des amerikanischen Jazz, Blues und der Tanzmusik der 1920er und frühen 1930er Jahre verschrieben. Das Ensemble gilt als eines der stilistisch überzeugendsten seiner Art und begeistert mit einem Klang, der den Geist der „Goldenen Zwanziger“ lebendig werden lässt.‍ Die musikalischen Wurzeln dieser Epoche liegen in New Orleans und im frühen Dixieland-Jazz. Über Schellackplatten, Grammophone und erste Radiosendungen verbreitete sich die neue, rhythmisch elektrisierende Musik weltweit. Tänze wie Charleston, Black Bottom oder Foxtrott standen für Aufbruch, Freiheit und Lebensfreude nach dem Ersten Weltkrieg. Viele bis heute bekannte Jazzstandards entstanden in dieser kurzen, intensiven Zeit. Das O.P.S.O. rekonstruiert historische Aufnahmen mit großer Sorgfalt und belebt originale Spielweisen neu. Die charakteristische Besetzung mit Piano, Banjo, Sousaphon, Percussion sowie Saxophon, Trompete und Posaune – teils mit historischen Schalltrichtern – sorgt für einen unverwechselbaren Originalklang, geprägt von rhythmischer Präzision und besonderen Klangfarben.‍ Gegründet von Pavel Klikar, der das Orchester über Jahrzehnte als Bandleader, Trompeter, Pianist und Arrangeur prägte, entwickelte sich das Ensemble rasch zu einer festen Größe der europäischen Jazzszene. Mehr als 2.500 Konzerte sowie Auftritte bei renommierten Festivals und in Radio und Fernsehen belegen seinen internationalen Erfolg.‍ Auch über 50 Jahre nach der Gründung begeistert das O.P.S.O. sein Publikum mit mitreißender Energie und zeitloser Musikalität – eine lebendige Zeitreise in eine Epoche voller Rhythmus, Eleganz und Lebensfreude.

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2026 - Lindy Hop – Tanzen auf dem Wein- und Käsemarkt

Lindy Hop ist der ursprüngliche Swingtanz aus Harlem, New York. Es handelt sich hauptsächlich um einen Paartanz, bei dem die Freude an der Harmonie, der Austausch von Bewegungen und die Interpretation der Musik im Vordergrund stehen. Ziel ist es, Liebe, Authentizität, gegenseitigen Respekt, den Tanz und seine Musik in die Stadt und in die Herzen der Menschen zu bringen. Entdecken Sie gemeinsam die schwungvollen Rhythmen der 20er und 30er Jahre und feiern Sie das Leben in einer seiner schönsten Formen – der Bewegung. Zusammen mit Lindy Hop Saarbrücken soll die barocke Blieskasteler Altstadt zum Tanzen gebracht werden. Machen Sie mit und erfreuen Sie sich zusätzlich an dem Angebot des Wein- und Käsemarkts.

© Urs Spöri
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19:30
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2026 - Stephan Graf v. Bothmer: NOSFERATU

Mit dem Berliner Live-Filmmusic-Orchestra ‍Nosferatu in der Zweibrücker Festhalle, mit Flügel und dem Berliner Live-Filmmusic-Orchestra! Bothmers Komposition ist die erfolgreichste Musik zu NOSFERATU seit der Stummfilmzeit. Packend und extrem suggestiv: Archetypen werden lebendig und das Publikum wird in den Film hineingesogen. Es erlebt den Film wie von innen heraus! Eine Reise ins Unbewusste, das Land der verborgenen Ängste und Wünsche. "Nosferatu" ist die erste und charismatischste Dracula-Verfilmung der Filmgeschichte. Die bekannte Geschichte des jungen Mannes, der auszog, um ein Haus zu verkaufen und in einen Alptraum gerät. Der Film gehört wohl zu den künstlerisch wertvollsten deutschen Filmproduktionen aller Zeiten. Die poetische Bildsprache, Naturaufnahmen, wie sie vorher noch nie eingesetzt wurden und die sensationelle Darstellung Max Schrecks sorgen zusammen mit von Bothmers Musik für ein geradezu mystisches Erlebnis. [F.W. Murnau, D 1922]Stephan Graf v. Bothmer vertont "Nosferatu – eine Sinfonie des Grauens" schaurig und ergreifend schön. Er verleiht dem Film eine Tiefe, die unerreichbar schien. Seine Musik wurde weltweit über 300 Mal aufgeführt. Sie ist die erfolgreichste Filmmusik zu NOSFERATU seit der Stummfilmzeit. In der Klavier-Version hat Stephan v. Bothmer NOSFERATU zu Ehren Murnaus nachts am Grab des Regisseurs auf dem Südwestkirchhof Stahnsdorf vor über 800 Gästen aufgeführt. Der Pianist und Komponist füllt mit seinen spektakulären „StummfilmKonzerten“ Theater und Konzerthäuser auf fünf Kontinenten. Klassiker, Komödien und Science-Fiction-Filme erstrahlen durch seine Musik in neuem Licht. Das Publikum scheint direkt in die Filme hineingesogen zu werden. Bothmers „StummfilmKonzerte“ sind Shows mit Musik, Vorfilmen und Infotainment – ein Veranstaltungskonzept, mit dem er bisher über 200.000 Gäste begeistert hat: auf dem Schleswig-Holstein-Festival und in der Laeiszhalle Hamburg ebenso wie in Berlin im Admiralspalast, im Wintergarten Varieté und im Berliner Dom, sogar beim Rock-Pop-Festival im Flughafen Tempelhof nach Björk, Blur und den Pet Shop Boys. Seine Kompositionen sind ebenso dramatisch, eine Mischung aus Beethoven und Pink Floyd, wie verspielt, leicht und virtuos, wie Chopin und Ravel.

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