Marcel Adam und die Egoisten Band




Beschreibung
Ein Leben voller Musik, Humor und Gefühl
Marcel Adam gilt als einer der bekanntesten Liedermacher und Chansoniers aus dem französisch-deutschen Grenzgebiet. Mit seiner unverwechselbaren Mischung aus Mundart, französischen Chansons und eigenen Liedern hat er über Jahrzehnte hinweg ein Publikum begeistert, das weit über Lothringen, das Saarland und die Pfalz hinausreicht.
Seine Konzerte sind wie er selbst: herzlich, humorvoll, charmant und tief berührend. Marcel erzählt Geschichten aus dem Leben – mal augenzwinkernd, mal nachdenklich, aber immer mit großer Menschlichkeit und Lebensfreude. Seine Lieder sind Spiegel seiner Heimat und seines Herzens.
Auch auf seiner Abschiedstour wird Marcel Adam nicht allein auf der Bühne stehen. Unterstützt wird er von seinen langjährigen Musikern aus der „Egoisten“-Band, die mit Virtuosität,
Leidenschaft und Spielfreude einen unverwechselbaren Klang schaffen. Gemeinsam präsentieren sie ein Programm, das sowohl bekannte Klassiker und beliebte Chansons als auch eigene, persönliche Stücke umfasst – eine musikalische Reise durch ein bewegtes Künstlerleben.
Ob französische Chansons von Brel, Brassens, Cabrel, Becaud, Piaf oder Aznavour, Eigenkompositionen in Mundart oder humorvolle Zwischentöne – jedes Konzert verspricht einen Abend voller Gefühl, Witz und musikalischer Klasse.
Programm
Besetzung
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Erleben Sie ein einzigartiges Musikfestival in 5 Regionen und genießen Sie die vielfältige Musik von Rock bis Jazz und Kunst.

2026 - Eröffnungskonzert: Original Prague Syncopated Orchestra
Das diesjährige Eröffnungskonzert steht ganz im Stile und Zeichen des Festivalmottos. Seit 1974 hat sich das Original Prague Syncopated Orchestra (O.P.S.O.) der authentischen und historisch fundierten Interpretation des amerikanischen Jazz, Blues und der Tanzmusik der 1920er und frühen 1930er Jahre verschrieben. Das Ensemble gilt als eines der stilistisch überzeugendsten seiner Art und begeistert mit einem Klang, der den Geist der „Goldenen Zwanziger“ lebendig werden lässt. Die musikalischen Wurzeln dieser Epoche liegen in New Orleans und im frühen Dixieland-Jazz. Über Schellackplatten, Grammophone und erste Radiosendungen verbreitete sich die neue, rhythmisch elektrisierende Musik weltweit. Tänze wie Charleston, Black Bottom oder Foxtrott standen für Aufbruch, Freiheit und Lebensfreude nach dem Ersten Weltkrieg. Viele bis heute bekannte Jazzstandards entstanden in dieser kurzen, intensiven Zeit. Das O.P.S.O. rekonstruiert historische Aufnahmen mit großer Sorgfalt und belebt originale Spielweisen neu. Die charakteristische Besetzung mit Piano, Banjo, Sousaphon, Percussion sowie Saxophon, Trompete und Posaune – teils mit historischen Schalltrichtern – sorgt für einen unverwechselbaren Originalklang, geprägt von rhythmischer Präzision und besonderen Klangfarben. Gegründet von Pavel Klikar, der das Orchester über Jahrzehnte als Bandleader, Trompeter, Pianist und Arrangeur prägte, entwickelte sich das Ensemble rasch zu einer festen Größe der europäischen Jazzszene. Mehr als 2.500 Konzerte sowie Auftritte bei renommierten Festivals und in Radio und Fernsehen belegen seinen internationalen Erfolg. Auch über 50 Jahre nach der Gründung begeistert das O.P.S.O. sein Publikum mit mitreißender Energie und zeitloser Musikalität – eine lebendige Zeitreise in eine Epoche voller Rhythmus, Eleganz und Lebensfreude.

2026 - Lindy Hop – Tanzen auf dem Wein- und Käsemarkt
Lindy Hop ist der ursprüngliche Swingtanz aus Harlem, New York. Es handelt sich hauptsächlich um einen Paartanz, bei dem die Freude an der Harmonie, der Austausch von Bewegungen und die Interpretation der Musik im Vordergrund stehen. Ziel ist es, Liebe, Authentizität, gegenseitigen Respekt, den Tanz und seine Musik in die Stadt und in die Herzen der Menschen zu bringen. Entdecken Sie gemeinsam die schwungvollen Rhythmen der 20er und 30er Jahre und feiern Sie das Leben in einer seiner schönsten Formen – der Bewegung. Zusammen mit Lindy Hop Saarbrücken soll die barocke Blieskasteler Altstadt zum Tanzen gebracht werden. Machen Sie mit und erfreuen Sie sich zusätzlich an dem Angebot des Wein- und Käsemarkts.

2026 - Stephan Graf v. Bothmer: NOSFERATU
Mit dem Berliner Live-Filmmusic-Orchestra Nosferatu in der Zweibrücker Festhalle, mit Flügel und dem Berliner Live-Filmmusic-Orchestra! Bothmers Komposition ist die erfolgreichste Musik zu NOSFERATU seit der Stummfilmzeit. Packend und extrem suggestiv: Archetypen werden lebendig und das Publikum wird in den Film hineingesogen. Es erlebt den Film wie von innen heraus! Eine Reise ins Unbewusste, das Land der verborgenen Ängste und Wünsche. "Nosferatu" ist die erste und charismatischste Dracula-Verfilmung der Filmgeschichte. Die bekannte Geschichte des jungen Mannes, der auszog, um ein Haus zu verkaufen und in einen Alptraum gerät. Der Film gehört wohl zu den künstlerisch wertvollsten deutschen Filmproduktionen aller Zeiten. Die poetische Bildsprache, Naturaufnahmen, wie sie vorher noch nie eingesetzt wurden und die sensationelle Darstellung Max Schrecks sorgen zusammen mit von Bothmers Musik für ein geradezu mystisches Erlebnis. [F.W. Murnau, D 1922]Stephan Graf v. Bothmer vertont "Nosferatu – eine Sinfonie des Grauens" schaurig und ergreifend schön. Er verleiht dem Film eine Tiefe, die unerreichbar schien. Seine Musik wurde weltweit über 300 Mal aufgeführt. Sie ist die erfolgreichste Filmmusik zu NOSFERATU seit der Stummfilmzeit. In der Klavier-Version hat Stephan v. Bothmer NOSFERATU zu Ehren Murnaus nachts am Grab des Regisseurs auf dem Südwestkirchhof Stahnsdorf vor über 800 Gästen aufgeführt. Der Pianist und Komponist füllt mit seinen spektakulären „StummfilmKonzerten“ Theater und Konzerthäuser auf fünf Kontinenten. Klassiker, Komödien und Science-Fiction-Filme erstrahlen durch seine Musik in neuem Licht. Das Publikum scheint direkt in die Filme hineingesogen zu werden. Bothmers „StummfilmKonzerte“ sind Shows mit Musik, Vorfilmen und Infotainment – ein Veranstaltungskonzept, mit dem er bisher über 200.000 Gäste begeistert hat: auf dem Schleswig-Holstein-Festival und in der Laeiszhalle Hamburg ebenso wie in Berlin im Admiralspalast, im Wintergarten Varieté und im Berliner Dom, sogar beim Rock-Pop-Festival im Flughafen Tempelhof nach Björk, Blur und den Pet Shop Boys. Seine Kompositionen sind ebenso dramatisch, eine Mischung aus Beethoven und Pink Floyd, wie verspielt, leicht und virtuos, wie Chopin und Ravel.