Deutsche Staatsphilharmonie




Beschreibung
Antonín Dvořák brachte den tschechischen Nationalstil in der Musik zu europäischer und schließlich zu Weltbedeutung. Eines seiner am häufigsten aufgeführten Orchesterwerke ist die Konzertouvertüre Karneval in A-Dur op. 92. Was vermutlich daran liegt, dass es am meisten dem klischeehaften Dvořák-Bild entspricht und den so populären slawischen Tänzen ähnelt. Äußerst schwungvoll ist auch das Cellokonzert Nr. 1 von Nikolai Kapustin. Der ukrainische Komponist hat sich in den letzten Jahren zu einem echten Geheimtipp auf klassischen Konzertbühnen entwickelt. Die jazzig groovigen Sounds ergänzen den sinfonischen Farbenreichtum der Kompositionen von Antonín Dvořák.
Programm:
Antonín Dvořák, „Karneval“, Ouvertüre A-Dur, op. 92
Nikolai Kapustin, Konzert für Violoncello und Orchester Nr.1, op. 85
Antonín Dvořák, Sinfonie Nr. 7 d-Moll, op. 70
Clemens Schuldt, Dirigent - Eckart Runge, Violoncello
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Besetzung
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Erleben Sie ein einzigartiges Musikfestival in 5 Regionen und genießen Sie die vielfältige Musik von Rock bis Jazz und Kunst.

Lothar Theissmann
Ein Gitarrenkonzert mit der Musik Johann Sebastian Bachs im Zentrum: Das aktuelle Programm von Lothar Theissmann ist eine einzig(artig)e musikalische Reise - und eine ebenso persönliche wie sinnreiche Annäherung an J.S. Bach.Nach Musik aus der Anfangszeit der Mehrstimmigkeit folgen Werke von Johann Sebastian Bach im spannenden Wechsel mit Stücken der von ihm beeinflussten Komponisten durch die Jahrhunderte. Und immer wieder leuchten sie auf, die Verbindungen zu Bach: in der Harmonie der Moderne, in der Auswahl der inspirierten Komponisten, den Anflügen der Polyphonie – bis schließlich die brillante Suite in Es-Dur, BWV 998, mit ihrer ruhigen und allzeitgültigen Fuge, als schlüssiger und überzeugender Höhepunkt erklingt. Ein Programm, welches die Ohren öffnet und die Sinne und den Verstand vereint – im besten Sinne Bachs.

Klang trifft Stummfilm – Chang Soo Park live
Tauchen Sie ein in die Magie der Stummfilmära: Das Konzert des Koreaners Chang Soo Park greift die Tradition der 1920er auf, als Filme durch Live-Musik zum Leben erweckt wurden. Das Programm des Abends umfasst Klassiker wie Un chien andalou (1929) von Luis Buñuel und Salvador Dalí sowie Broken Blossoms (1919) von David W. Griffith. Park verbindet freie Improvisation mit filmischer Kunst. Er reagiert unmittelbar auf das Geschehen auf der Leinwand und schafft dadurch eine beeindruckende Symbiose zwischen Klang und Bild. Der Pianist und Komponist konzertiert seit Jahrzehnten international und kreiert Musik in Echtzeit für Konzerte und Stummfilmvorführungen. Er ist zudem Gründer des Hauskonzerts, eines einzigartigen Konzertformats, das sich in Korea zu einer bedeutenden Bewegung entwickelt hat. Konzerteinführung ab 18.30 Uhr mit Daniel Seel und Chang Soo Park in der Kreativwerkstatt im 3. OG im Forum ALTE POST

Dulcis Melodia: Die Anderen Goldenen Zwanziger
Ein Spiegelbild der protestantischen Musik Straßburgs und der katholischen Musik Savernes, wohin der aus Straßburg vertriebene Bischof damals mit seinem Domkapitel und seiner Kapelle ausgewichen war. Das im Frühjahr 2007 gegründete Ensemble Dulcis Melodia vereint professionelle Musiker aus dem Rheingebiet mit einer Leidenschaft für Alte Musik, insbesondere für das Repertoire des 17. Jahrhunderts. Das Ensemble möchte den Charme und die Authentizität der Werke bewahren – unter anderem durch den Einsatz historischer Instrumente – und zugleich unbekannte Kompositionen neu hörbar machen. Nach intensiver Beschäftigung mit italienischer und deutscher Musik des frühen Barocks widmet sich das Ensemble heute verstärkt der Wiederentdeckung rheinischer Musik des 17. Jahrhunderts – einem Repertoire, dem Dulcis Melodia bereits drei Alben und zahlreiche Konzerte gewidmet hat.